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Verschwörung am Kotti

Egal, um welches Problem es sich handelt, die Berliner Linke scheint nur ein Label zu kennen mit dem es sich ettikieren lässt und das lautet Gentrification. So auch bei der aktuellen Diskussion um die Anwohner/Gewerbetreibenden-Initiative gegen Dealer und Drogen am Kotti. Nachdem zuerst zugezogene (!)Yuppies beschuldigt wurden, ihre Aufwertungsinteressen mit der Hilfe von Bürgerwehren durchzusetzen, erwiess sich diese Argumentation (nicht nur aus diesem Grund) als lächerlich, da diese gerade nicht die Bewohnermehrheit des NKZs repräsentieren, sondern über das notwendige Kapital verfügen, spätestens zur Einschulung ihrer Kinder in eine gutsituierte Wohngegend zu ziehen. Die neue Argumentationslinie von WBA lautet: Freut euch der Spritzen im Sandkasten, dann bleibt es billig. Alles soll so bleiben wie es ist. Den Junkies geht es schlecht, aber immerhin dürfen sie am Kotti bleiben, den Anwohner geht es schlecht aber auch sie müssen nicht wegziehen (die vielbeschworene Verdrängung von Kreuzberg an den ominösen „Stadtrand“ ist ein Mythos, der nie empirisch nachgewiesen wurde) . Heimat ist wo das Herz zu Hause ist. Stabiles Elend, an weitergehende Forderungen ist nicht zu denken, Luxus für Alle war gestern. Aber: Es kommt noch besser: Indymedia enttarnt: Die Kotti-Initiative ist nämlich keine Initiative besorgter Anwohner, sondern eine Strohpuppe, deren Strippenzieher skrupellose Kapitalisten und Rechtsextremisten sind. ( wobei der Artikel so trashig ist, dass es ein Fake sein muss, andererseits weiss man bei indymedia ja nie)
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