jobcenter sucks!

Angesichts der gesellschaftlichen Verhältnisse dürfte es eigentlich niemanden verwundern, wenn ich drogenabhängig oder organisiert kriminell werden, mein Humankapital sukzessive durch die Zerstörung meiner Gehirnzellen vernichten und meine „social skills“ durch „anti-social behaviour“ ersetzen würde. Das tue ich jedoch nicht, sondern bemühe mich brav um meine Integration in den Arbeitsmarkt. Mein ausserordentliches Engagement wurde mir aber nun zum Verhängnis. Nicht nur war mein Chef dermassen erbost über die Tatsache, dass ich anstatt bis an mein (oder sein) Lebensende ohne Lohn bei ihm zu arbeiten mich einfach auf einen Job beworben hatte, dass er einen Rausschmiss erwog und nur um Haaresbreite überwog die ökonomische Rationalität der erlittenen Kränkung. Auch meine Sachbearbeiterin beim Jobcenter fühlte sich gekränkt, weil ich ihrer Einladung nicht gefolgt bin und rächt sich jetzt bitterböse, indem sie mich mit Nahrungsentzug ALGII-Kürzungen bestraft. Ihrem Schreiben zur Folge ist ein Vorstellungsgespräch kein(!) wichtiger Grund, um einem Termin der Arbeitsvermittlung fernzubleiben. Bei soviel Logik weiss ich dann auch nicht mehr weiter, aber nächste woche darf ich das persönlich mit ihr ausdiskutieren…..

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6 Antworten auf „jobcenter sucks!


  1. 1 lieblings mbw #2 11. Juli 2007 um 12:41 Uhr

    wie wär es denn mit organisierter drogenabhängigkeit und krimineller übermoralisierung durch logische dekonstruktion? versteht wieder keiner? sehr gut!

  2. 2 Romy Geest 21. Juli 2007 um 13:15 Uhr

    habe kranke mutter zur versorgen und geschwister(2)haus und garten,wäsche,essen kochen haushalt.vater abgehauen als bruder tod umviel. will nebenbe teilzeit-job machen, darf es vom jobjenter nicht. soll in eine maßnahme täglich bon 8-15 uhr in einer 20km weit entfernten stadt. geld gibts dafür nicht. wenn ich die maßnahme weitermache, komme ich einfach nicht mehr klar. dann kommt der ganze haushalt usw. danach auch auf mich zu. meine mutter bekommt keine pflegestufe, da sie das brot nicht in häppchen schneiden brauch.beui einen 400.-job könnte ich mit die 15 stunden in der woche gut einteilen. aberfür nichts 9 std täglich aus dem haus und aLLES BLEIBT FÜR MICH LIEGERN: ICH SCHAFFE DAS NICHT mehr.meine geschwister helfen auch wo sie können sind aber erst gegen 18. uhr zuhause.wenn ich 165.-euro von dem 400,- euro job beisteuern könnete wäre es besser.die arge sagt das könne ich ja noch obendrein machen.ich bin 20 jahre. liebe grüße an alle den es ähnlich geht.freenetde

  3. 3 atze 29. Februar 2008 um 23:08 Uhr

    jojojo was geht ab ihr alten hütten

  4. 4 aida 23. Dezember 2009 um 0:47 Uhr

    ich kann dich verstehen, mir gings ähnlich, auch ich mußte meine mutter damals versorgen. zum schluß wurden wir obdachlos und mußten unter der brücke leben, aber da fanden wir freunde die zu uns hielten und mit uns alles teilten.( und wenn es nur die zeitung zum zudecken war) ich wünsche dir alles gute. jeztz geht es uns wieder besser. wir fanden einene gute frau die uns in ihrem haus wohnen läft, dafür pflege ich sie und meine mutter jetzt. und wir haben es warm und zu essen. liebe grüße von aida

  5. 5 pauli 23. Dezember 2009 um 0:52 Uhr

    ja die können einem das leben ganz schön zur hölle machen, aber denen wird es hoffentlich auch mal so gehen. das sie aus tonnen fressen müssen. gesegnete weihnachten.

  6. 6 afro-kanermao 23. Dezember 2009 um 0:53 Uhr

    manoman

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