Wasted Weekend

Resümee des Wochenendes: Katastrophaler Samstag und in zwei Stunden muss ich arbeiten gehen. Da freu ich mich doch auf den Montag. Der Tag begann damit, dass ich stundenlang auf einer Sportveranstaltung im gefühlten Brandenburg damit zubrachte, Boxhandschuhe aus den Ecken einzusammeln, das Blut abzuwaschen und wieder auszuteilen und dabei immer an diesen furchtbaren AIDS-Hysterie-Tatort denken musste, bei dem es u.a. um den megaprolligen, impulsiv handelnden Ex-Boxer Enzo ging, der in einem Rachefeldzug versuchte, sein HIV verseuchtes Blut an den Mann/die Frau zu bringen. Genderpolitisch gesehen gab das natürlich auch kein gutes Bild ab, ich und meine Kollegin bei hausfräulichen Tätigkeiten und besondes spannend war das auch nicht. Nach so viel bürgerschaftlichem Engagement wollte ich dann den Rest des Abends exzessiv feiern, doch trotz grösster Anstrengungen – ich war immerhin auf drei bzw. vier Parties in drei Bezirken- blieben meine Bemühungen erfolglos. Auf der ersten Veranstaltung fehlte sowohl das Publikum als auch die Musik (zumindest auf einem Floor), bei der zweiten gab es schon recht früh kein Bier mehr und entgegen der Ankündigung wurde nicht elektronische Musik sondern Revolutionsschlager und -schnulzen gespielt, was schon schwerem Betrug gleich kommt. Eine Fehlinformation liess Veranstaltung Nummer Drei unter den verbliebenen Möglichkeiten den Abend fortzuführen als die bei weitem versprechendste erscheinen- ein Irrtum, wie sich schon bei der Annäherung herausstellte. Und heute aufstehen, wiedermal beim Fahrradreparieren gescheitert, was meinem Ego einen weiteren Tiefschlag versetzte und jetzt arbeiten, mit meiner Anti-Kollegin. Prost.

share
  • Facebook
  • Twitter
  • del.icio.us
  • email
  • Google Bookmarks




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: