Videogames

Videospiele machen bekanntlich aus harmlosen Jugendlichen kaltblütige Killer. So brachte ein 19-jähriger aus Cottbus mit einem Faible für Hakenkreuze einen Obdachlosen um:“ Er habe ihn nur verprügeln wollen, genauso, wie er es zuvor im Spiel als Wrestling-Kämpfer mit seinem Gegner getan habe, sagt er vor Gericht. Diesmal aber wollte er gewinnen.“( Quelle). Dieser Problematik nimmt sich nun auch eine Kampagne der Londoner Polizei an.
Knife City soll Jugendliche mit der Massage „It’s not a game“ für den Umgang mit Waffen sensibilisieren. Für ein weiteres Projekt der Londoner Polizei „Trident“ wurde mit den Grimern von Roll Deep ein Video gedreht, dass auf die Problematik von Schusswaffenbesitz aufmerksam machen soll. Wenig Message, aber immerhin guter Soundtrack. Und es ist fraglich, ob es bei soviel Street-Gamg-Romantik wirklich sein Ziel ereicht, dem „glamour of guns“ entgegen zu wirken.

Und in der BRD? Hier ist nicht East-London. Keine coolen Videos, keine Abschreckung mit Verweis auf die tödlichen Folgen. Stattdessen wird auf der Seite TIME4TEEN, anhand der Bildergeschichte „Warum Rolf- Chronik einer Rauferei“ in 80er-Jahre Lehrfilm-Manier detalliert geschildert, was einem alles so passiert, wenn man einem Mitschüler in der Pause auf die Nase haut….Kein Gangster- Glamour, sondern deutscher Polizei- und Rechtsstaat in Aktion.

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