crime city fhain

ich nehme im asia-markt gerade die 4. und 5. club mate flasche des tages aus dem kühlschrank als 2 jugendliche, die kapuzue ihres schwarzen hoodies weit ins gesicht gezogen, den laden betraten und den verkäufer hiner der ladentheke fragten “ Ey, brauchst Du Handy“. Nachdem jener auf diese und die folgende Frage „Brauchst Du Iphone“ mit einem Kopfschütteln reagierte verschwanden die beiden ebenso grußlos wie sie gekommen waren.

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life in times of Hartz IV

meine Anträge auf kostenerstattung wurden mal wieder komplett von der agentur abgebügelt, dafür bekomme ich jetzt ein coaching, incl. farb- und stilberatung. damit erhöhen sich zumindest meine chancen einen familienernährer zu finden- könnte man meinen.
allerdings liegt mein kleidungs-schuhe-kosmetik-budget qua sanktion bei -6,50€ im Monat. und auch sonst wäre der finanzielle spielraum mit 30,50€ minus 9,20€ für die Fahrt zum Coach (auch hier werden die kosten nicht übernommmen)- für ein frauenzeitschrifttypisches vorher-nachher styling äußerst begrenzt.

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dangerous classes 3.03

oder die Kriminalisierung von Armut durch Sozialleistungsbehörden.
So findet sich auf der Onlinepräsenz des Jobcenters fhain-xberg eine „Richtlinie zur Förderung der sozialen Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit permanentem Aggresionspotential(sic!)“.

btw. „Integrationsvereinbarung“ ist mein derzeitiger Unwort des Jahres 2011-Favorit.

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nicht viel los hier…

bhf grund für die bloggingflaute ist, dass meine Jugend noch bevor ich meine young care pflegeserie komplett gegen anti-aging Q10 eintauschen konnte mit dem temporären eintritt in den ersten arbeitsmarkt ein jähes ende erfuhr. leider gehöre ich nicht zur globalen dienstleistungselite und jette von businesslunch zu businesslunch firstclass durch die welt, nein, mein verkehrsmittel heisst regionalbahn. daher verschwende ich mein leben auf brandenburgischen bahnhöfen, an denen auch nicht viel los ist. Hier gibt es keine Lounges, keinen Latte macchiato, kein wlan-hotspot, hier ist das paradies für alle yuppie-hassenden-gentrifizierungsbekämpfer. hier gibt es nicht mal biertrinkende rechtsorientierte jugendliche, denn die nächste kaufhalle, an der man dosenbier erweben könnte, ist kilometerweit entfernt, potentielle opfer gibts auch nicht, denn hier ist keine menschenseele. so siehts aus.

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fuck prenzlauerberg, marzahn ist das wahre schwaben!*

Eine nicht-repräsentative Studie, die aufgrund des von öffentlicher Seite positiv zu bewertenden Ergbnisses dennoch gehypt wird, sagt erstens: Junge Marzahn-Hellersdorfer leben gerne in ihrem Bezirk und zweitens: was zählt ist weder Trendsport noch Eckkneipe noch Disse, sondern: Ordnung und Sauberkeit! Nicht ganz so zufrieden sind jedoch die Kids in Hellerdorf-Nord, jedeR siebte gibt an, seinen Kiez aufgrund des Zuzuges von „Ausländern“ zu verlassen.

Quelle 1,2
* schwaben ist natürlich ein soziales konstrukt

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Verschwörung am Kotti

Egal, um welches Problem es sich handelt, die Berliner Linke scheint nur ein Label zu kennen mit dem es sich ettikieren lässt und das lautet Gentrification. So auch bei der aktuellen Diskussion um die Anwohner/Gewerbetreibenden-Initiative gegen Dealer und Drogen am Kotti. Nachdem zuerst zugezogene (!)Yuppies beschuldigt wurden, ihre Aufwertungsinteressen mit der Hilfe von Bürgerwehren durchzusetzen, erwiess sich diese Argumentation (nicht nur aus diesem Grund) als lächerlich, da diese gerade nicht die Bewohnermehrheit des NKZs repräsentieren, sondern über das notwendige Kapital verfügen, spätestens zur Einschulung ihrer Kinder in eine gutsituierte Wohngegend zu ziehen. Die neue Argumentationslinie von WBA lautet: Freut euch der Spritzen im Sandkasten, dann bleibt es billig. Alles soll so bleiben wie es ist. Den Junkies geht es schlecht, aber immerhin dürfen sie am Kotti bleiben, den Anwohner geht es schlecht aber auch sie müssen nicht wegziehen (die vielbeschworene Verdrängung von Kreuzberg an den ominösen „Stadtrand“ ist ein Mythos, der nie empirisch nachgewiesen wurde) . Heimat ist wo das Herz zu Hause ist. Stabiles Elend, an weitergehende Forderungen ist nicht zu denken, Luxus für Alle war gestern. Aber: Es kommt noch besser: Indymedia enttarnt: Die Kotti-Initiative ist nämlich keine Initiative besorgter Anwohner, sondern eine Strohpuppe, deren Strippenzieher skrupellose Kapitalisten und Rechtsextremisten sind. ( wobei der Artikel so trashig ist, dass es ein Fake sein muss, andererseits weiss man bei indymedia ja nie)
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gut gemeint ist das gegenteil…

Die ALB ruft zum Protest gegen eine sog. Mahnwache der NPD gegen den „israelischen Holocaust“ auf. Das ist auch richtig so. Nicht ganz so passend ist dagegen das kämperische Bild von Muhammad Ali daneben. Die Message ist zwar klar (alter, heute kannste mal zeigen wofür du jahrelang trainiert hast), jedoch ist/war Ali Mitglied der Nation of Islam, eine Organisation die u.a. für ihre Anti-Semitische Propaganda in Kritik geraten ist (Holocaustverleugnung, jüdische Weltverschwörung, Juden als Verursacher der Sklaverei tbc).

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böser lidl II

mit der zunahme anti-semitischer äusserungen und taten seit kriegsbeginn, erfreuen sich auch die absurdesten verschwörungstheorien großer popularität. so wird im internet an verschiedenen stellen behauptet, aldi und lidl würden ihre gesamten freitags- und samstagseinnahmen an israel spenden. vielleicht auch eine erklärung dafür, warum jener neuköllner alkoholiker heute nachmittag den pfandautomaten als „judenschwein“ beschimpfte.

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frozen havel

havel_on_ice
schön anzusehen ist die kälte ja, aber wer bitteschön wärmt mir jetzt meine füsse?!

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alternative freizeitgestaltung

heute war ich das erste mal seit xy jahren auf dem rummel, genauer gesagt dem weihnachtsmarkt am alex. das warm-up war ganz harmlos: ein besuch im mäusezirkus. obwohl ich unmengen schlechter handyfotos gemacht habe, erspar ich mir das, hier welche zu posten. so viel sei verraten: ein mäusezirkus ist in etwa so wie ein besuch in der zoo-handlung, nur dass der glaskasten mit den mäusen größer und mit spielfiguren dekoriert ist. dann begann der hauptteil:eine fahrt mit dem luftikuss. drei runden sollte das vergnügen dauern, und drei runden, das kenn ich vom boxen dachte ich, steh ich durch. In der ersten Runde bereute ich meinen Entschluss sofort, halsbrecherisch war das ganze und ich musste die ganze Zeit an mein Technikrechtseminar denken, an die Fallbeispiele mit unschuldigen Leuten, die wegen Konstruktionsfehlern sterben. In der zweiten Runde fand ich es ganz schau so durch den Nachthimmel und die Häuserschluchten zu schweben und philosophierte darüber, ob dies nicht eine gesunde Alternative zu Rauschmitteln darstellte. In der dritten und vermeintlich letzten Runde überlegte ich, ob ich es noch zum Klo schaffe um zu kotzen oder stattdessen versuchen sollte den Ausgang vom Weihnachtsmarkt zu erreichen. Nach der dritten Runde folgte jedoch eine vierte. Das Problem mit dem Kotzen wurde akut und ich musste feststellen, dass es aufgrund des eigenen eingeschränkten Bewegungsspielraums und des ständigen Drehens unmöglich war, sich zu übergeben, ohne mich selbst und die anderen zu treffen. Ich stellte fest, dass das Ding keinen Notknopf besass und keine Kotztüten, obwohl es die selbst im Flugzeug gibt und das Flugzeug ist nicht gerade ein Ort in dem ständig gekotzt wird. Die Schausteller meinten es besonders gut mit uns und gönnten uns noch eine fünfte Runde, die ich mit vorgehaltener Hand irgendwie noch durchstand. andere teile der reisegruppe hatte es noch schlimmer erwischt und so mussten wir mit der erkenntnis kürzer als janine, mandy und jacqueline durchgehalten zu haben den gruppenausflug beenden.

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